Basics: Tomatenmark selbst gemacht

Gut, selbst gemachtes ist nicht wirklich billiger als gekauftes Tomatenmark, allerdings kann man hier seine Vorlieben spielen lassen in Sachen Konsistenz, Geschmack und Konzentration und hat dann auch noch das Erfolgserlebnis in der Tasche – oder eher im Kühlschrank.

Die Herstellung ist denkbar einfach, aber dennoch zeitaufwendig. Zuerst braucht man ganz viele Tomaten in der Qualitätsklasse, die einem am besten dünkt. Überreife Tomaten sind die bessere Alternative. Die Tomaten einfach vierteln und die Stielansätze entfernen. Dies, man mag es kaum glauben, kann man mit einem Messer machen, dürfte die Arbeit vereinfachen. Nun die Tomaten in kochendes Wasser geben und ca. 5 Minuten kochen lassen. Anschließend durch ein feines Sieb streichen, so dass die Kerne und die Heute zurückbleiben.

Das wahrscheinlich noch sehr dünne Tomatenpüree auf kleiner Flamme und unter ständigem Rührer nicht in den Ausguss gießen, sondern kochen lassen, bis die gewünschte Konsistenz und der Geschmack erreicht ist. Dreifach konzentriertes Tomatenmark hat ca. 60 bis 64 % Wasseranteil, ist also auch sehr dick. Damit aber auch geschmacklich am intensivsten, von der Farbe ebenfalls. Je konzentrierter das Ergebnis, desto milder wird auch der Geschmack.

Nun eben das Ergebnis in Gläser füllen, diese fest verschließen (> Schraubdeckel) und kurz auf bis zu 90°C erhitzen, dies konserviert das Ganze. Fertig ist der eigene Vorrat an frischem Tomatenmark, dass nun für die weitere Verwendung bereit stehen kann – dies am besten, wie üblich für gläserne Konserven, dunkel, kühl und trocken.

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