Birnen – Ingwer – Kompott – Gedöns

Mal wieder ist mir so eine Sache in den Schoß gefallen, ein Dessert, dessen Zusammenstellung zwar nicht so neu ist, aber dennoch auch nicht so alltäglich, dass es jeder kennt. Außerdem wird es mal wieder Zeit, hier etwas frischen Schwung hineinzubringen.

Man nehme, Frau auch, ein paar Birnen in die Hand. Nein, keine Glühbirnen und auch nicht die Hohle, die den meisten auf den Schultern sitzt – meist auch noch recht locker. Was gemeint ist, ist dieses Obst – das Gegenteil von Gemüse. Dieses in der gewünschten Menge, je nachdem, für welche menschliche Menge es gebraucht wird oder die Menge, die man selbst verträgt.

DSC_0661Die Birnen werden nun gewaschen, dies am besten nicht im Klo, sondern im Waschbecken. Ist besser für den Geschmack. Und wenn möglich auch ohne Spülmittel. Dann das Kerngehäuse rausnehmen, kann man mit einem kleinen Messer machen. Muss man aber nicht. Dann das Obst in kleine Stücke schneiden, hacken…  Was auch immer. Aber bitte ohne sich selbst zum Obst zu machen.

Dann nimmt man noch etwas Ingwer und Zitronengras. Den Ingwer sollte man schälen, so braunes Zeug von der Schale in einem Dessert kommt uncool. Dann wird dieser fein gehackt. Also wenn ich schreibe fein, dann meine ich das auch so. Mit dem Zitronengras darf man etwas grober umgehen. Statt das Kind mit dem Fleischklopfer zu verprügeln, darf man sich nun nämlich am Zitronengras austoben. Also, dieses flach klopfen und dann einfach mit dem Messer klein stückeln. Also auch so fein wie den Ingwer. Hat den Vorteil dass man das Gras nicht aus dem kochenden Dessert fischen muss. Kann halt nicht jeder mit einem Kescher oder einer Angel umgehen.

In einem Topf auf dem Herd – man kann auch eine Kerze nehmen, dauert nur länger – etwas Zucker karamellisieren. Birnen, Ingwer und Zitronengras in den Topf schmeißen, bevor der Zucker schwarz wird, denn das wäre höchst bedauerlich, wird doch dann aus dem süßen Dessert ein bitteres. Aber wer es mag… Mit ein wenig Apfelsaft und Wasser auffüllen, so dass die Flüssigkeit bis knapp unter die Birnen reicht. Aufkochen lassen und mit etwas Mondamin binden. Nein, halt, keinen Strick darum wickeln. Die Flüssigkeit in dem Topf mit Stärke binden, also dicker machen, eindicken.

Nun das Ergebnis der Bemühungen in Portionen abfüllen. Dazu nimmt man besser nicht die Hände, man könnte sich verbrennen. Eine Kelle schafft auch hier Abhilfe. Üblicherweise füllt man es in kleine Schälchen. Und dann auskühlen lassen und warten, bis es die gewünschte Verzehr – Temperatur erreicht hat. Ein Kühlschrank wäre hierbei sinnvoll, ohne voll zu sein. Dazu passt Vanille – Matschkram, ähm,  Sauce natürlich. 

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