Holundermet – selbst gemacht

Nachdem das Gebräu nun 3,5 Monate in der Lagerung war, wurde es nun langsam Zeit, sich um die Filterung und Abfüllung zu kümmern. Gut, die ersten 2-3 Flaschen fehlten schon im Ballon und wurden mit Hochgenuß verzehrt, doch erst einmal Schritt für Schritt.

Holundermet, verkorkt, versiegelt und in Szene gesetzt

Holundermet, verkorkt, versiegelt und in Szene gesetzt

Die Herstellung von Met ist denkbar einfach. Wie bereits im ersten Selbstversuch (siehe hier) wird erst ein Gärstarter angesetzt, bestehend aus Wasser oder Apfelsaft, Hefe (Portweinhefe ist optimal), etwas Zucker, wenig Mehl und Hefenährsalz. Der darf dann auch 1-2 Tage sich entwickeln – bis er anfängt zu blubbern.

Nun wird der Honig – in diesem Fall mit Holundersaft (eigene Pflückung und Verkochung – siehe hier) angewärmt und aufgelöst und in den Ballon gegeben. Da diesmal die Menge entsprechend hoch war (10 Liter), zusätzlich noch eine Tablette Hefenährsalz hinzu, dazu den Gärstarter und fertig ist es erst einmal. Natürlich mit Stopfen und Gärverschluß verschliessen.

3 Monate gären lassen, das ist die optimale Zeit. Dann einfach filtern, ich nutze dafür feine Teesiebe, und in Flaschen füllen, vorkorken, labeln (Aufkleber über www.flaschenland.de [die übrigens alles rund um Flaschen, Korken etc. anbieten], organisiert und beschriftet in Offenbacher Schreibschrift) und ab ins Regal damit zur vorhandenen Sammlung der letzten Produktion. Irgendwann auch einmal konsumieren nicht vergessen. Die verwendeten Mengen habe ich allerdings nicht mehr so ganz im Kopf, es waren aber wohl 5kg Honig, 2 Liter Holundersaft und etwas Wasser – irgendwie hatte ich vergessen, alles zu notieren. Egal, Hauptsache das Gebräu schmeckt. Prost!

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