Geizkragen – Mentalität bei Getränken

Wir Menschen sind im Punkt Ernährung viel zu verwöhnt. Einerseits lieben wir die Bequemlichkeit und nutzen gern die Produkte der Nahrungsmittelindustrie, andererseits beschweren wir uns über horrende Preise. Und es wird auch nicht besser, immer mehr Ackerflächen werden dazu genutzt, den enormen Energie-Hunger  der Menschheit zu befriedigen – statt für Nahrungsmittel zweckgemäß verwendet zu werden.

Doch schon mit kleinen Dingen können wir uns von der Industrie unabhängig machen. Ein wenig Kräuterkunde kann dabei schon helfen und wer das Glück hat, einen Garten nutzen zu können, kann sich noch mehr eigenständig versorgen. Doch auch der gemeine Teebeutel ist eine prima Alternative zu Limonaden oder fertig Eistee’s.

Wer einmal kurz den Gedanken weiter gedacht hat, kann sich Getränke mit Geschmack zur täglichen Versorgung selbst herstellen und das in sämtlichen möglichen Geschmacksrichtungen. Gesüßt oder ungesüßt, pikant, herb oder fruchtig – alles ist erlaubt, was der eigene Gaumen gut heißt und für das Wohlbefinden notwendig ist.

Auch ich war früher ein Verfechter der Krümeltee’s – dieser sogenannten Instantmischung, einfach in das Wasser gerührt. Doch meinen Zuckerbedarf kann ich dann jetzt doch besser selbst dosieren. Vor einiger Zeit gab es von mir in der Richtung den dezenten Hinweis auf die selbstgemacht Limonen-Minz-Limonade, doch es geht noch einfacher, pragmatischer.

DSC_0107Man nehme den Lieblingstee, schütte heißes Wasser drüber (Tipps für die richtige Temperatur gibt es hier), süße mit Zucker oder Honig etwas nach und läßt das Gebräu 5 Minuten ziehen. Danach abkühlen lassen und umfüllen in leere Flaschen, fertig. Einfacher geht es nun wirklich nicht. Gesünder ebenfalls nicht.

Und nun zu den eingangs erwähnten Kräutern. Mit diesen lassen sich sich nach einer Trocknungszeit ebenfalls Getränke herstellen, entweder eingekocht als Sirup zum nachfüllen mit Wasser oder einfach als aufgebrühten Tee.
Kleiner positiver Nebeneffekt dabei: Man braucht weder Unmengen von Getränken vom Supermarkt Richtung Zuhause zu schleppen noch den umgekehrten Weg mit dem Leergut Richtung Mülltonne oder Pfandabgabe. Und die aufgewendete Zeit ist nun wirklich minimal. Vom finanziellen Effekt ganz zu schweigen und mit dem gesundheitlichen Aspekt fangen wir erst gar nicht an – das würde zu weit ausufern.

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