Saison Sommer: Gazpacho

Die Gazpacho ist eine kalte, spanische Suppe und stammt aus Andalusien. Der Ursprung geht bis zurück auf die Mauren, die eine weiße Knoblauchsuppe aus Gurken, Brot, Olivenöl, Essig, Salz und Wasser zubereitet hatten. Dazu wurden die Zutaten mit einem Mörser zerkleinert. Die heutigen Bestandteile wie Tomaten und Paprika warfen anno dazumal noch nicht bekannt und kamen erst  mit Columbus nach Spanien. Erst danach, Ende des 18. Jahrhunderts, wurden sie zu einem festen Bestandteil.

DSC_0205Diese Suppe wird nicht gekocht – das bringt Freude für die nächste Strom- oder Gasrechnung. Die klassischen Zutaten sind Tomaten, Weißbrot, grüne Paprika, Knoblauch, Olivenöl, Essig, Salz und Wasser. Dabei werden die Zutaten einfach komplett püriert, die Mengen der jeweiligen Zutat können ja nach Vorliebe und Geschmack variiert werden – daher diesmal wieder keine genaue Mengenangabe.

Wer es natürlich und authentisch haben möchte, kann es wie die Vorfahren im Mörser zubereiten, erfordert natürlich etwas Kraftaufwand und Geschick und trainiert die kommenden Kalorien gleich vorher ab. Die Konsistenz eines Gazpacho kann von einer dünnflüssigen Suppe bis hin zu einer sämigen Variante variieren.

Als Einlage kommen klein geschnittene Paprika, Gurke, Frühlingszwiebeln und Tomate in Frage, aber auch geröstete Weißbrotwürfel »Croutons«passen sehr gut. Das Gazpacho ist selbstredend absolut nährstoffreich, da keine zerstörender Kochvorgang genutzt wird. Und überdies absolut vegetarisch und vegan, kann auch als Schonkost und Diätgericht genossen werden. Mahlzeit!

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2 Kommentare zu Saison Sommer: Gazpacho

  1. Yammi <3
    Du hast vergessen zu sagen, wie wahnsinnig lecker es ist!

    Liebste Grüße
    Justine

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