Met: Fruchtzaubertraum

Jetzt ist es nur noch die alles entscheidende Frage, ob diese Variante zum Alptraum oder zum Genußtraum wird. Gemeint ist die neue Met-Creation meinerseits, veredelt mit Kirsche, Erdbeere und Johannisbeere. Während erstere eine gute Fruchtsüße mitbringen, hat letztere eine ordentliche Säure.

Früchte - Met

Früchte – Met

Das Grundrezept bleibt wie immer beim Met das gleiche: 2 Teile Honig, 1 Teil Wasser und 1 Teil Fruchtsaft, diesmal allerdings etwas verändert. Als Hefe habe ich Portwein-Hefe genommen, unterstützt nur durch eine Tablette Hefenährsalz. Das ist übrigens der einzige „Zusatzstoff“, den ich in meinem Met dulde.

Die Herstellung ist wie bei allen anderen Met-Varianten die gleiche: Honig und Wasser erwärmen bis maximal 35°C, in den Gärballon (der hoffentlich sauber ist) füllen. Die Früchte ordentlich waschen, putzen und entweder zermatschen oder pürieren. Ebenfalls in den Gärballon füllen. Nun noch die Hefenährsalztablette auflösen und entweder den vorbereiteten Hefe-Gärstarter hinzugeben oder wie in meinem Fall, die vorbereitete Hefe-Lösung (Hefe in Wasser auflösen, 15 Minuten warten – schon betriebsbereit) hinzugeben, Gärstopfen und Gärröhrchen rauf und ab in eine warme Ecke. Bis in 3 Monaten …

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Es gibt Leute, die haben Angst davor, dass beim Gärprozeß mit Früchten schädliches Methanol entstehen könnte, der unter Umständen den Genießer erblinden lassen könnte, wenn nicht gar eine tödliche Vergiftung verursachen könnte. Daher hab ich das Thema recherchiert und bin bei Wikipedia sofort auf die Erklärung dazu gestossen. Selbst lesen bildet weiter und ich sparen mir die Mühe, alles noch einmal zusammen zu fassen, von daher hier der Link. Es ist ungefährlich für die, die es mir so glauben wollen.

Prost!

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Ein Kommentar zu Met: Fruchtzaubertraum

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