Ernährung: Eier und Cholesterin

Ich gehöre noch zu der Generation, die in dem glauben aufgewachsen ist, zuviel Eier täglich sind verantwortlich für einen zu hohen Cholesterinspiegel. Glauben ist nicht wissen. Überlassen wir den Glauben für die Religionen der Welt und beziehen uns bei der Ernährung auf Tatsachen.

Grundsätzlich bin ich einer der „Experten“, die bei der Ernährung nach dem Grundsatz gehen „Die Menge macht den Unterschied“, genauso wie der Fall von „der Mix machts“. Letzteres hat nichts mit einem Radiosender zu tun, sondern gilt auch für das, was wir homo sapiens zu uns nehmen.

Als nicht ganz so frisch geschlüpfte Nachkommen wurde uns schon früh eingebleut, dass zuviel der ungeschlüpften und unausgebrüteten Nachkommen des Federviehs sich ungünstig auf die körperlichen Funktionen auswirkt. Für den anderen Teil der Familie, in der Landwirtschaft ansässig, war das Riesenomelett am Ende der Woche die gelebte Normalität. da wanderten gut und gerne schon einmal 20 Eier in die Pfanne, um die 5 Köpfe der ansässigen Bewohner des Hofes samstäglich und sonntäglich zu beglücken. Natürlich zusätzlich zu dem täglich gekochten Frühstücksei und den sonst verarbeiteten Eiern – und alle sind weit über 70 geworden, ohne der prophezeiten Auswirkungen.

Ergo ist es nicht verwunderlich, wenn man bei der Recherche für andere Dinge auf einen Artikel stößt, der mit dem alten Aberglauben aufräumt, zu viele Eier im täglichen Genuß würden sich negativ auf den Cholsterinspiegel auswirken. Wir Menschen sind alle unterschiedlich – alles andere wäre eine Verleugnung und außerdem unschön. So nehmen wir gewisse Nährstoffe unterschiedlich auf, was zu letzt nicht nur unseren eigenen Art des Lebens und Ernährung geschuldet ist. Eine Studie müsste sich also erst einmal an Menschen gleichen Geschlechts, Alter und Statur, mit gleicher Ernährung und Lebensweise austoben, um annähernd aussagekräftig genug zu sein.

Wie eingangs schon erwähnt: der Mix machts. Wenn die übrige Ernährung ausgewogen ist, nicht nur Gesundheitswahn-ichverzichte-Ernährung, sondern wirklich ausgewogen, von allem etwas, der braucht sich keine Sorgen machen, dass der Körper mit einem gelegentlichen zuviel nicht zu Rande kommt. Amen.

Quelle(n):
* Welt
EatSmarter

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